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Entstehung und Sinn des WEB-Forums-Generation 50 plus

Gemütliche Runde bei Kaffee und Kuchen

Durch die rasante demografische Veränderung der Bevölkerung wird bald ein Drittel der Tiroler 60 Jahre alt und mehr sein – und auch durch die Erfahrung, dass unter den "Jungpensionisten" ein großes Wissen und Erfahrungspotential schlummert – und eigentlich brach liegt, entstand schon 1992/93 die Idee für diese Zielgruppe etwas zu schaffen und dieser Zielgruppe auch ein Forum zu bieten – aus dem Erfahrungsschatz ihres Lebens – anderen Menschen davon mitzuteilen.
Das Konzept für dieses Projekt war im Kern etwas Neues: keine betreuende Seniorenarbeit, sondern eine aktivierende und motivierende offene Arbeit. Denn eine Aktivierung des älteren Menschen ist immer noch die bessere Altersvorsorge.

Nach Fertigstellung des Konzeptes musste die wichtige Frage der Trägerschaft und der örtlichen Voraussetzung gelöst werden. Das war nicht einfach und schien durch etwa 1 ½ Jahre hindurch aussichtslos. Durch die Hilfe der damaligen Leiterin des Seniorenreferates – des JUFF, Frau Mag. Irene Fuchs, gelang es, dass wir damals im Bierstindl eine Beheimatung finden konnten.Seit Jänner 2010 finden wöchentlich Treffen im Kolpinghaus Innsbruck statt.

So starteten wir am 13.10.1994 mit der ersten Veranstaltung unserer Initiative. Eine sehr positive Ankündigung in der Tiroler Tageszeitung - und – durch die dann auch wirklich gute mediale Betreuung derselben, konnten wir bald bekannt werden. Unser Name: WEB-FORUM entstand, weil wir mit W-Wissen, mit E-Erfahrung, mit B-Begegnung zugleich unser Programm beschreiben konnten. Seither treffen wir uns jeden Dienstag und bieten unseren Teilnehmern Interessantes aus den verschiedensten Wissensgebieten, teilweise von eingeladenen Experten, teilweise von unseren Teilnehmer selbst vermittelt. Die Teilnehmer-Anzahl bewegt sich jeweils zwischen 12 und 35 unterschiedlichen Besuchern.

eine Tasse Kaffee ein selbstgebackenes Stück Kuchen

Vor einigen Jahren starteten wir ein Pilot-Projekt: "Wandern mit Sicherheit" in Zusammenarbeit mit den Johannitern, das sehr gut angenommen wurde. Weil wir uns aber die Zusammenarbeit mit den Johannitern finanziell nicht mehr leisten konnten, haben wir für den darauffolgenden Sommer ein neues Projekt von Mai bis Oktober 14-tägig sogenannte Themen-Wanderungen angeboten; ein geprüfter Wanderführer setzt stets einen landeskundlichen, naturkundlichen oder kunstgeschichtlichen Schwerpunkt. Die Voraussetzungen dafür sind Trittsicherheit und die Fähigkeit bis zu 500 Höhenmeter bewältigen zu können; auch werden da wieder unsere drei Säulen aktuell, denn Wissen und Erfahrung werden durch den Bergwanderführer vermittelt und die Begegnung geschieht teils in der Gruppe, weil dort auch Besonderheit und persönliches Wissen miteinander erörtert werden und dann auch noch in der gemeinsamen Einkehr. Die Vielfalt der Zielgruppe, sowohl bei den Veranstaltungen, als auch bei den Wanderungen entspricht einer Vielfalt von Interessen.